Sonntag, 26. September 2010

Herbst

Der Sommer ist vorbei, der Herbst ist da, mit viel Nebel am Morgen und trueben Tagen. Die Temperaturen liegen aber zur Zeit aber noch deutlich ueber 10 Grad, morgens hatten wir aber auch schon um 6 Grad, dann muss man schon lange Handschuhe zum Radfahren anziehen. Die Heizung ist noch aus, aber vorgesorgt ist schon mal.


Aber auch der hat seine Vorteile, die Kachelöfen kann man nun langsam wieder in Betrieb nehmen, was einen schönen Geruch von Feuerholz im Haus und Gemütlichkeit verbreitet.
Die Arbeit: Gestern haben wir eine Palette Pellets geholt, den Anhänger kan man sich kostellos ausleihen. Eine Palette besteht aus 52 Säcken a 16 kg (=832 kg). Da der Anhänger nur 760 kg schafft, musste der Rest in den Kofferraum. Die Säcke mussten wir dann erst mal in den Keller schleppen. Glücklicherweise haben wir hinterm Haus eine Klappe, die direkten Zulieferung zum Heizungskeller ermöglicht.

Der Weinvorrat ist auch bereits wieder aufgefüllt: 21 Liter selbstgekelterter Rioja:

Ausserdem hatten wir heute Morgen einen Grünspecht im Garten, den man durch das Küchenfenster beobachten konnt:

Und: ich habe endlich das "ü" auf der schwedischen Tastatur gefunden.

Montag, 20. September 2010

Auch hier dreht sich die Erde...

wie man hier sehen kann. Die Aufnahme habe mit 30 Minuten Belichtungszeit vom Balkon aus erstellt. Nun muss man nämlich nicht mehr so lange warten, bis es dunkel ist. Leider stört das Licht, welches die ganze Nacht an der Vårdcentral (im Bild) leuchtet.

Demnächst werde ich vielleicht noch mal auf Öland nachts Aufnahmen vom Sternenhimmel machen.

Ausserdem:
Wenn man auf der anderen Seite des Hauses aus dem Fenster glotzt, gibt es auch immer was zu sehen, obwohl gestern abend nicht mehr soviel los war, hier trotzdem eine Zusammenfassung von etwa 3 Stunden.

Samstag, 28. August 2010

Urlaub, oder Semester, wie der Schwede sagt



Wie man sieht, waren wir mal wieder met dem Zelt unterwegs. Zuerst waren wir etwas nördlich von Stockholm, Roslagen heisst die Gegend. Unter anderem gab es da mal eine Stahlindustrie, die unter anderem den festen Stahl fuer die Schwedischen Gardinen hergestellt hat. Dann ging es weiter nach Vaxholm, eine Insel der Stockholmer Schären. Von da aus haben wir das Schiff als Verkehrsmittel gewählt, um Stockholm einen Besuch abzustatten. Unter anderem gab es eine Fotoausstellung von Annie Leibovitz. Suedlich von Stockholm, eigentlich nur 230 km von Kalmar, haben wir die letzen Tage verbracht. Dort, in Gryt, gibt es einen netten Campingplatz an der Kueste.
Wie immer, gibt es auch eine Auswahl meiner Fotos zu sehen: Dalli Klick

Ausserdem habe ich diese Bilder und noch einige mehr auf Flickr.

Mittwoch, 4. August 2010

Triathlon

Letztes Wochenende fanden die offenen schwedischen Meisterschaften im Triathlon mal wieder hier in Kalmar statt. Nein, ich habe nicht teilgenommen, die Ironman-Distanz ist mir noch etwas zu viel. Zur Erinnerung: 3,86 km Schwimmen in der Ostsee, 180,2 km Radfahren und anschliessend noch einen Marathon laufen. Immenhin waren es 608 Teilnehmer von denen 545 ins Ziel gekommen sind. Die Siegerzeit: 8 Stunden 35 Minuten 19 Sekunden.
Ich bin nur mit dem Fahrrad nach Kalmar gefahren und habe versucht, einige Sportaufnahmen zu machen:




Und zum Schluss noch ein Bild in Originalgroesse

Sonntag, 25. Juli 2010

Puenktlich zum Dauerregen

Seit gestern regnet es fast ununterbrochen, aber das Dach ist rechtzeitig fertig geworden.
Ausserdem ein sog. low key Foto von einer Aprikose, die heute als reife Frucht vom Baum fallen wollte. Ganze 3 Stueck waren es dieses Jahr.

Das es regnet, habe ich den Dachboden kontrolliert und dabei zwei sog. HDRI (high dynamic range imaging)-Aufnahmen vom Dachboden erstellt:


Und zum Abschluss der Bilderserie noch das altbekannte Schloss, diesmal von Osten mit Nachmittagssonne in Hintergrund fotografiert:

Montag, 12. Juli 2010

Wenns mal richtig warm wird...

ist auf Öland selbst die kleinste Badebucht ziemlich bevölkert. Jedenfalls zur Zeit in der Hauptsaison ist das so.


Zugegeben, es ist eigentlich ein ganz netter kleiner Sandstrand mit guten Bademöglichkeiten. Badestellen ohne Sand sind glaube ich nicht so beliebt (auch bei mir nicht unbedingt). Seegras unter den Fuessen ist eben Geschmackssache.

Dienstag, 6. Juli 2010

Der Nachbarbahnhof und unser Dach

Meine Radstrecke zur Arbeit (ca. 13 km) läuft entlang der alten Bahnlinie zwischen Ljungbyholm und Kalmar. Die Strecke sieht auf der Karte wie eine mit Lineal gezogene Linie aus. Unter anderem fährt man auch am stillgelegten Bahnhof Hossmo und Rinkabyholm vorbei. So ähnlich sah under Bahnhof auch mal aus, bevor der Blitz eingeschlagen und der Bahnhof abgebrannt ist.
Am Wegesrand bzw. in den Feldern bluehen zur Zeit die Kornblumen.


Nun zum Dach: die Ziegel wurden heute aufs Dach befördert. Natuerlich musste die Ziegelfarbe zu meinem Auto passen.

Das Haus ohne Ziegel:

Das Geruest.


Die Ziegel in der Farbe meines Autos.



Oder doch lieber in Signalfarbe?

Mittwoch, 23. Juni 2010

Vätternrunde, jetzt auch Bilder dazu

Nach 300 km, einem ordentlichen Sturz und 10 Stunden im Sattel habe ich meine erste Vätternrunde (einmal um den zweitgrössten See Schwedens) ueberlebt. Gestartet bin ich nachts um 02:08 bei Dunkelheit, unangenehmen Kälte und etwas Regen. Zwischendurch habe ich beim Sonnenaufgang ca. 1 h später die Sonne mal kurz zu Gesicht bekommen, danach waren aber schon wieder Wolken und leichter Regen angesagt. Im Ziel war ich 13:06, damit habe ich 10:58 h gebraucht incl. kurzen Pausen zur Nahrungsaufnahme und um Wasser nachzufuellen. Die reine Fahrzeit betrug etwas ueber 10 Stunden was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,5 km/h ergab. Gerechnet habe ich mit ca. 12 - 14 Stunden. Damit bin ich natuerlich voll zufrieden zumahl ich noch nie eine so lange Strecke am Stueck gefahren bin.
Uebrigens war ich nicht der Einzige, mit mir haben es noch weitere 21.000 andere versucht, darunter auch 1822 Deutsche, die wohl alle auf unserem "Campingplatz" waren.

BILDER vom Vättern, Eksjö (der Holzstadt), Gränna(bekannt fuer Zuckerstangen, war gerade Oltimer-Treffen) und 2 weiteren Tagen an einem kleineren See

Sonntag, 13. Juni 2010

Nächstes Jahr...

habe ich vor, mir ein kleines Segelboot zuzulegen, ca. 7 m lang, immerhin mit bis zu vier Kojen. Ist zwar nicht hochseetauglich, aber fuer die Ostsee reicht es allemal. Zuerst musste ich mich mal informieren, ob Liegeplätze vorhanden sind, wo welche sind und vieviel die kosten. Der von uns aus nächstgelegene Liegeplatz (Ekö) ist ca. 7 km entfernt und freie Liegeplätze sind tatsächlich noch vorhanden. Und fuer ca. 200 Euro im Jahr durchaus erschwinglich. Hier ein Bild davor, gleichzeitig ist das auch der nächste Badeplatz.
vom Badeplatz aus:
Der Badeplatz:
Ansonsten ist der Kalmarer Gasthafen auch gut besucht:

Montag, 7. Juni 2010

Öland

Am Wochenende war das Wetter ganz schön, also war am Samstag grillen angesagt und am Sonntag gings nach Öland. Da gibt es am Kalmarsund einen bekannten Spot fuer Windsurfer und Kitesurfer, Haga Park, nennt der sich. Da kann man schön im Gras liegen und den Surfern zusehen und natuerlich Fotos machen:

Mehr Bilder gibt es hier bei Flickr:
http://www.flickr.com/photos/thomas_kloeckl/

...
aber das war noch nicht alles, beim Fahrradfahren am Sonntagmorgen  bin ich sogar einem Elch begegnet (es war so gegen 12 Uhr), der da am Wegesrand (ca. 10 Meter im Wald) stand. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Meine Rennradrunde fuert ziehmlich viel durch Waldgebiete auf eher schwach befahrenen Strassen. Ich muss ja noch fuer die 300 Km lange Vätternrunde in 2 Wochen trainieren.

Sonntag, 30. Mai 2010

Fruehling in Småland

Nun ist auch hier alles gruen, hat lange gedauert, und bevor der Raps geerntet wird, habe ich noch schnell Fotos davon gemacht:






Sonntag, 23. Mai 2010

Gotland 2


Hier noch Bilder hauptsächlich von Gotlands Hauptstadt Visby:

http://www.photoshopshowcase.com/ViewFlashMedia.aspx?AID=289197&AT=3

Ausserdem noch zwei Panoramaaufnahmen:

Samstag, 22. Mai 2010

Letztes Wochenende

Wir habe und auf den Weg nach Gotland gemacht, die grösste Insel Schwedens mitten in der Ostsee. Vor Oskarshamn (1 h mit dem Auto Richtung Norden) kann man eine Fähre nehmen, Dauer 3 Stunden. Dann kommt man in Visby an, eine mittelalterliche Hansestadt mit sehr gut erhaltener Stadtmauer und zahlreichen Kirchenruinen mitten in der Stadt. Das Wetter war im Gegensatz zu Kalmar super! Von den zahlreichen Fotos, die ich gemacht habe, findet ihr hier eine kleine Auswahl:
http://www.photoshopshowcase.com/ViewFlashMedia.aspx?AID=289131&AT=3

Im Gegensatz zum schwedischen Festland findet man hier auch einen wenn auch kleinen Abschnitt Steilkueste mit bis zu 20 Meter hohen Klippen. Das Farbe des Meeres und die Vegetation (Pinien) erinnerte uns  schon an eine Mittelmeerinsel. Nur war das Wasser saukalt.

Montag, 17. Mai 2010

Hier ist die Maus!

Hej, ab jetzt ist der Blog nur noch fuer eingeladene Leser verfuegbar.

Samstag, 24. April 2010

Mittwoch, 7. April 2010

Das Bubbelbad...

(so heisst das Ding auf schwedisch) sieht so aus:
In einem kleinen Raum steht das Ding und macht nur Ärger. Der Ablauf der Wanne war schon mal nicht wirklich mit dem Ablauf im Fussboden verbunden, so dass das ganze Badewasser erst mal auf den Fussboden läuft. Nach Wochen konnte ich das beheben, was nicht einfach war, denn man kann die Wanne nur ca. 15 cm vorschieben, so dass man dahinter kommt. Und dann muss man ohne Sicht und mit vielen Verränkungen ein Rohr und Schlauch anschliessen. Das funktieniert nun. Das habe ich gestern mal getestet und  musste dabei leider feststellen, dass einer der zufuehrenden Wasserschläuche undicht ist. Nun kommt man da ueberhaupt nicht dran. Mein Plan ist es nun, die Wanne hochkannt zu stellen um den Schlauch zu ersetzen. Allerdings könnte es sein, dass man nun dafuer das Waschbecken oder zumindest den Unterschrank ausbauen muss. Am Wochenende werde ich mir das mal vornehmen und sehen, wass sich machen lässt. Notfalls muss man das Ding (ist ja eigentlich auch ueberfluessig) ganz rausreissen. Nur wie? Muss man dazu etwa auch die Kloschuessel ausbauen? Bleibt das evtl. sogar ein Trockendock?
Viele Gruesse vom Bahnhof

Freitag, 2. April 2010

Aussicht

auf das vor uns liegende Pressbyrå, zwar nicht so schön, aber eine "Miniaturansicht" davon:

Donnerstag, 1. April 2010

Der Kuehlschrank...

kostet viele Nerven. Der Kuehschrank, der drinne war, hat zwar noch funktionier, aber fast alle Fächer haben gefehlt. Deswegen, und wegen Siff, haben wir den kurzerhand entfernt und uns einen neuen bestellt. Der wurde dann auch nach 1,5 Wochen geliefert (kostenfrei). Gestern war der dann auch da. Die Höhe des Kuehlschraks war das erste Problem, da darueber noch ein Schrank war. Allerdings haben wir keinen gefunden, der von der Höhe her darein passt. So haben wir einen etwas höheren gekauf und den Schrank darueber entfernen muessen. Die Luecke darueber musste dann auch noch ein wenig verputzt werden. Nun haben wir den gestern bekommen. Wir mussten allerdings den Anschlag wechseln, damit er auch gut von der Kueche aus geöffnet werden kann. Kein Problem, dachte ich. Nach 1,5 Stunden war das auch erledigt. Nun wollten wir diesen auch in die dafuer vorgesehene Luecke schieben.... Allerdings ist diese Luecke an einigen Stellen ca. 5 mm zu schmal. Gluecklicherweise ist eine der Wände, an denen der Kuehlschrank hängen bleibt, nur holzverkleidet. Also muessen wir mal wieder in eine Baumarkt und einen Hobel kaufen, um von der Wandverkleidung etwas abzuhobeln. Aber einen Hobel kann man bestimmt immer mal gebrauchen. So, nun ein paar Bilder dazu:


Der Kuehlschrank mit Kueche.









In diese Luecke muss er rein, links die pinke Wand, die etwas abgehobelt werden muss.










Und noch ein Bild von der "Wartesaal" mit durchgang zur Kueche.

Freitag, 26. März 2010

Das erst Bild...

von der Aussenstelle Kalmar.

Das heisst, der Kamin glueht und das Internet auch. Sogar Telefon ist angeschlossen und scheint zu funktionieren. Die Renovierungsarbeiten gehen weitrer, die Beleuchtung ist teilweise installiert, der Kleiderschrank ist aufgebaut und am Dienstag kommt der neue Kuehlschrank.

Dienstag, 23. März 2010

warten aufs Internet

Hej hej,
wir sind nun eingezogen ins neue Heim, nun warte ich aufs Internet und Telefon. Das Modem werde ich heute im Pressbyrå, nicht etwa direkt vor unserer Haustuere, nein im Pressbyrå nahe der alten Wohnung abholen. Dann muss man das Ding auch noch anschliessen und zum Laufen bringen. Das kann ganz schnell gehen, wenn alles funktioniert, wovon ich aber nicht ausgehe. Dann habe ich auch noch einen guenstigen Internettelefonanbieter gefunden, der auch Menschen wie mich ohne bisherige Lohnsteuererklärung akzeptiert, wenn auch nur gegen Vorkasse, prepaid sozusagen. Auf das dort bestelle IP-Telefon warte ich noch, wird aber die Tage kommen. Dann nur noch anschliessen, und hoffentlich funktionierts.
Wenn die ersten Bilder hier erscheinen, hat es funktioniert.

Dienstag, 9. März 2010

Renovierung

So sieht der alte Bahnhof aus:












Die Renovierungsarbeiten sind im vollen Gange, die Kueche hatte es besonders nötig, aber das wird schon werden. Ansonsten muss noch viel gestrichen werden.













Das Wohnzimmer könnte auch noch einen neuen Anstrich vertragen, besonders nachdem der Vorbesitzer um die Gegenstände, die an der Wand hingen, drumherum gestrichen hat.













Die uebrigen Arbeiten werden dann nach dem Umzug 19. / 20. März erledigt.