sollte man nicht verwechseln, dieses Wort, welches das schwedische Wort für Bier ist, und hier auch nicht so gut schmeckt. Deshalb versuche ich nun, eben dieses selber herzustellen, nicht etwa mit einem Bierkit, sondern richtig. Dazu benötigt man unterschiedliche Malzsorten, unterschiedliche Hopfensorten und verschiedene Hefen, je nach dem, welches Bier es sein soll. Von A wie Altbier bis X wie Xmas Ginger Ale ist alles möglich. Die entsprechenden Zutaten kann man sich beim Malz Magnus bestellen. Für 20 Liter Bier benötigt man allein ca. 5 kg Malz.
Also war ich den ganzen Samstag damit beschäftigt, 20 Liter Bier zu brauen. Das fing an mit dem Schroten des Malzes. 5 kg in einer alten Kornmühle zu schroten, ist schon mal nicht leicht. Das Malz kann man auch schon geschrotet kaufen, ist aber dann nicht haltbar, so daß man jedes mal neu bestellen müsste, so aber habe ich für 60 Liter Bier gleich die dreifache Menge bestellt, welches deutlich die Versandkosten senkt.
Als nächstes benötigt man am besten einen Einkochautomat, in den 29 Liter reinpassen. Mit einem sogenannten Maischesack, den man in den Kessel hängt, vereinfacht man somit einen Schritt, das Läutern.
In diesem Kessel ist also das geschrotete Malz, welches unterschiedliche Temperaturen durchlaufen muß. In diesen Schritte laufen unterschiedliche enzymatische Reaktionen ab, um letztendlich den vergärbaren Zucker zu gewinnen. Danach wird der Sack rausgenommen und die sog. Würze bleibt übrig, die dann mit verschiedenen Hopfen mindestens 60 Minuten gekocht wird.
Diese Brühe (Würze) sieht nun etwas seltsam aus, darin schwimmt Hopfen aber auch Flocken, die da nicht in so großer Menge reingehören. Beim vorherigen Schritt muß ich wohl einen Fehler gemacht haben (ich glaube, ich weiß auch, welchen). Allerdings wird die Brühe nach dem Kochen sowieso filtriert:
Danach war die Brühe wieder klar. Nun muß diese braune klebrige Flüssigkeit schnell runtergekühlt werden, weshalb ich mir ein biegbares Kupferrohr besorgt habe, was allerdings alles andere als leicht war.
Beim Abkühlen wird die Suppe dann wieder leicht trüb, was aber normal ist.
Nun noch Hefe dazu und warten. Da ich eine untergärige Hefe (für Pils) genommen habe, dauert die Gärung bei kühleren Temperaturen (ca. 14 Grad im Keller, optimal wären 12 Grad) etwa 3 Wochen. Dann noch abfüllen und nachreifen.
Dabei geholfen hat mir nur ein Buch:
Beim anschließenden Trinken befürchte ich allerdings mehr Hilfe.
Sonntag, 18. März 2012
Sonntag, 11. März 2012
Schon wieder Sonntag
Das erkennt man immer daran, daß ich noch nicht arbeiten muß, daß die Lindenstraße kommt, und abends sehen wir meistens einen Tatort. Zur Zeit ist das Wetter gut und wolkenlos, so daß sich evtl. auch ein Blick nach Norden lohnt, denn die Sonne ist mal wieder sehr aktiv und Polarlichter auch hier unten in Südschweden und Deutschland sichtbar sein könnten. Das Wochenende haben wir mit kleinen Bastelarbeiten am Haus verbracht. Das Treppenhaus ist zwar noch nicht ganz fertig aber die Dielen liegen bereits und sind lakiert usw.
Außerdem war für Roffe gestern Premiere. Nach der Impfung und einer Wurmkur durfte er also das erste mal frei draußen rumlaufen. Heute auch wieder, aber nun haben wir das Teater, er will jetzt ständig raus und jammer, wenn er drinne ist. Die Katzenklappe ist zwar schon gekauft, aber noch nicht eingebaut.
Außerdem war für Roffe gestern Premiere. Nach der Impfung und einer Wurmkur durfte er also das erste mal frei draußen rumlaufen. Heute auch wieder, aber nun haben wir das Teater, er will jetzt ständig raus und jammer, wenn er drinne ist. Die Katzenklappe ist zwar schon gekauft, aber noch nicht eingebaut.
Sonntag, 4. März 2012
Verzerrte Welt
Mit meinem günstigen Fisheye-Aufsatz fürs Normalobjektiv sieht die Welt einschließlich Roffe anders aus. Roffe wird dadurch manchmal eher zu einem Ratten- oder Streifenhörnchenähnlichen Tier.
Und die Wohnung wird zu einer bunten Blumenwiese
oder das Treppenhaus zu einem sakralen Platz, den man besser nicht betreten sollte
Aber auch ohne diese Fisheye-Linse gibt es neue Perspektiven zu entdecken:
Und zum Schluß möchte ich noch Roffes durch eine Jeans-Werbung bekannt gewordenen Doppelgänger vorstellen:
Natürlich braucht man ein wenig Phantasie...
Und die Wohnung wird zu einer bunten Blumenwiese
oder das Treppenhaus zu einem sakralen Platz, den man besser nicht betreten sollte
Aber auch ohne diese Fisheye-Linse gibt es neue Perspektiven zu entdecken:
Und zum Schluß möchte ich noch Roffes durch eine Jeans-Werbung bekannt gewordenen Doppelgänger vorstellen:
Natürlich braucht man ein wenig Phantasie...
Sonntag, 26. Februar 2012
Eigentlich...
gibt es nicht viel neues zu berichten. Gestern waren wir mal "aus" in Kalmar. Das griechische Restaurang, welches wie so oft offentsichtlich von Asiaten betrieben wird, hat einen Griechischen Abend mit Buffet für 148 Kronen pro Person angeboten, was eigentlich ein guter Preis ist, wenn man bedenkt, daß Essen à la Carte abends kaum bezahlbar ist. Einzig die Getränke schlagen noch mal ordentlich zu Buche, denn 3 0,4 l Bier kosten so viel wie das komplette Buffet. Aber nett wars, meine griechische Arbeitskollegin war mit und konnte das Essen auch auf orginalität Prüfen. Es wurde aber auch von einem griechischer Gastkoch zubereitet.
Aber ein Paar Fotos habe ich doch noch, wobei Roffe immer noch ein beliebtes Motiv ist:
Aber ein Paar Fotos habe ich doch noch, wobei Roffe immer noch ein beliebtes Motiv ist:
Sonntag, 19. Februar 2012
Wulff geht, Mercedes bleibt
Mein Mercedes musste zum alljährlichen bilprovning (TÜV) und darf ohne mängel ein weiteres Jahr im Amt bleiben. Dass ist doch immer wieder eine grosse Erleichterung.
Letzte Woche hatte es noch mal ordentlich geschneit und da haben wir uns gedacht, dass der Roffe auch mal seinen ersten Schnee erfahren sollte. Offensichtlich fand er das sogar wider erwarten noch gut, wir dachten eigentlich, daß er so schnell wie möglich wieder aus diesem kalten weißen Zeug raus und ins Warme will. Denn Roffe ist eigentlich nach wie vor eine Innenkatze, die aber im Frühjahr raus soll.
Vom Schnee ist aber mittlerweile nicht mehr viel da, die Temperaturen sind tagsüber über Null. 3,9 Tonne Peletts sidn allerdings auch schon wieder weg und morgen bekommen wir noch mal 2,1 Tonnen davon.
Wir haben lose Peletts bestellt, der LKW kommt dann zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends, eine sehr präzise Angabe, soll man sich dafür den ganzen Tag frei nehmen?
Letzte Woche hatte es noch mal ordentlich geschneit und da haben wir uns gedacht, dass der Roffe auch mal seinen ersten Schnee erfahren sollte. Offensichtlich fand er das sogar wider erwarten noch gut, wir dachten eigentlich, daß er so schnell wie möglich wieder aus diesem kalten weißen Zeug raus und ins Warme will. Denn Roffe ist eigentlich nach wie vor eine Innenkatze, die aber im Frühjahr raus soll.
Vom Schnee ist aber mittlerweile nicht mehr viel da, die Temperaturen sind tagsüber über Null. 3,9 Tonne Peletts sidn allerdings auch schon wieder weg und morgen bekommen wir noch mal 2,1 Tonnen davon.
Wir haben lose Peletts bestellt, der LKW kommt dann zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends, eine sehr präzise Angabe, soll man sich dafür den ganzen Tag frei nehmen?
Sonntag, 12. Februar 2012
Winteraktivitäten
Nach dem wir gestern hier im Dorf Schlittschuh gelaufen sind, ein Asphaltplatz wird dazu mit Wasser geflutet, sind wir heute nach Öland gefahren, um auch noch unsere Schneeschuhe mal wieder zu nutzen.
Die Stora Alvaret bietet sich dazu besonders an.
Die Außentemperaturen sind zur Zeit wieder gestiegen, aber auch hier war es kalt wie in Deutschland, vielleicht sogar etwas wärmer, aber -17° Celsius hatten wir auch schon mal nachts, und so sieht es dann aus, wenn ich bei diesen Temperaturen morgens mit dem Fahrrad an die Arbeit fahre, immerhin 13 km.
Ist ja nicht so, dass das Auto bei diesen Temperaturen nicht anspringen würde, außerdem besteht die Möglichkeit, gany bequem und warm mit dem Bus zu fahren, aber ich finde, die Kälte muß man einfach mal richtig spüren.
Die Stora Alvaret bietet sich dazu besonders an.
Die Außentemperaturen sind zur Zeit wieder gestiegen, aber auch hier war es kalt wie in Deutschland, vielleicht sogar etwas wärmer, aber -17° Celsius hatten wir auch schon mal nachts, und so sieht es dann aus, wenn ich bei diesen Temperaturen morgens mit dem Fahrrad an die Arbeit fahre, immerhin 13 km.
Ist ja nicht so, dass das Auto bei diesen Temperaturen nicht anspringen würde, außerdem besteht die Möglichkeit, gany bequem und warm mit dem Bus zu fahren, aber ich finde, die Kälte muß man einfach mal richtig spüren.
Sonntag, 5. Februar 2012
Winter
Nun ist es da, der Winter. Kalt war es schön etwas länger, aber der viele Schnee kam am Freitag und Samstag.
Da ich (bzw. wir) Donnerstag und Freitag auf einer Fortbildung in Jönköping am Vättern (der zweitgrösste See Schwedens, um den ich auch mal mit dem Fahrrad gefahren bin), war die Rückfahrt nach Kalmar (ca. 220 km) am Freitag abend durch das Schneechaos etwas länger, zum Glück bekommt man ja einen Leihwagen. Allerdings hat es nur an der Östküste richtig geschnei, so dass das Chaos erst ca. 30 Km vor Kalmar begonnen hat.
Eisig war es aber auch dort.
Da noch dazu das Wetter heute schön ist und die Sonne scheint, bin ich doch mal vor die Tür gegangen, obwohl das Termometer noch -14 Grad anzeigt, um einige Bilder von der Schneelandschaft vor unserem Haus zu machen.
Und Roffe? Der wird ganz nervös, wenn er aus dem Fenster sieht und die Vögel an unseren Futterstationen sieht.
Da ich (bzw. wir) Donnerstag und Freitag auf einer Fortbildung in Jönköping am Vättern (der zweitgrösste See Schwedens, um den ich auch mal mit dem Fahrrad gefahren bin), war die Rückfahrt nach Kalmar (ca. 220 km) am Freitag abend durch das Schneechaos etwas länger, zum Glück bekommt man ja einen Leihwagen. Allerdings hat es nur an der Östküste richtig geschnei, so dass das Chaos erst ca. 30 Km vor Kalmar begonnen hat.
Eisig war es aber auch dort.
Da noch dazu das Wetter heute schön ist und die Sonne scheint, bin ich doch mal vor die Tür gegangen, obwohl das Termometer noch -14 Grad anzeigt, um einige Bilder von der Schneelandschaft vor unserem Haus zu machen.
Und Roffe? Der wird ganz nervös, wenn er aus dem Fenster sieht und die Vögel an unseren Futterstationen sieht.
Sonntag, 22. Januar 2012
Maritim
Das wetter ist zur Zeit eher schlecht, es hat zwar gescheit und tut es immer noch, allerdings ist das eher Schneematsch, der liegen bleibt. Deswegen sind wir heute mal nach Karlskrona gefahren, um im Marinemuseum zu mittag zu essen und sich danach die Ausstellung anzusehen. Ein schönes Museum über die schwedische Marine von früher, als man noch mit Segelschiffen unterwegs, über den kalten Krieg, der auch Schweden nicht ganz verschon hat bis zu heutigen Einsätzen in Somalia usw. Bei so einem Wetter genau das Richtige.
Abonnieren
Posts (Atom)


















































