Wie bereits angedroht, zeige ich ein paar Bilder von der Frauenfußball-Europameisterschaft. Wir waren also bei einem historischen Spiel: Eine Niederlage des deutschen Teams. Wir saßen in der ersten Reihe und hatten gute sicht auf den Rasen. Ich war natürlich mit scharzem T-Shirt, gelber Hose und roten Schuhen in den deutschen Farben unterwegs. Allerdings waren die Schuhe rot-weiß, also die Farben Norwegens:
Ich fand das Spiel eigentlich ganz interessant, die Zeit verging doch schneller als gedacht.
Gestern waren wir auf der Blauen Jungfrau, einer kleineren Insel im Kalmarsund, ein Naturschutzgebiet. Von Oskarshamn kann man mit einem Boot dorthin fahren, die Überfahrt dauert 1 Stunde und 20 Minuten. Dann hatt man auf der Insel 3,5 Stunden yum Wandern und auch Baden, so daß man ca. 6 Stunden unterwegs ist. Entsprechend sollte man sich was zu Essen und Trinken mitnehmen. Geologisch ist die Blaue Jungfrau etwas besonderes in dieser Gegend. Die glattgeschliffenen rosa Granitfelsen sind zugegebenermaßen fantastisch. Ein Ausflug, der sich auf jeden Fall lohnt:
Die Insel war nie bewohnt und das Steinlabyrinth ist wohl schon uralt.
Sonntag, 21. Juli 2013
Donnerstag, 18. Juli 2013
DWO 011
ist meine neue Registrierungsnummer am Auto, dass bedeutet, ich darf nun seit letzten Freitag fahren, vorübergehend, denn noch habe ich nur eine vörübergehende Zulassung. Nun muss ich zum TÜV, d. h. eigentlich zweimal, denn zuerst kommt die Registrierungsbesichtigung und dann der eigentliche TÜV, nur diese beiden Untersuchungen unterscheiden sich nur dadurch, dass bei der Ersten die Bremsen nicht getestet werden, ansonsten ist es genau die gleiche Untersuchung (so war es jedenfalls bei meinem ersten Autoimport).
Das vorläufige Nummernschild ist noch rot:
Am Wochenende machen wir einen Ausflug zur Blauen Jungfrau, eine naturgeschützte Insel im Kalmarsund, ausserdem werde ich noch einige Bilder vom gestrigen Spiel zeigen:
Das vorläufige Nummernschild ist noch rot:
Am Wochenende machen wir einen Ausflug zur Blauen Jungfrau, eine naturgeschützte Insel im Kalmarsund, ausserdem werde ich noch einige Bilder vom gestrigen Spiel zeigen:
Mittwoch, 10. Juli 2013
Fahrrad
Ja, immer noch muss ich Fahrrad fahren, denn mein neues Auto hat immer noch keine vorübergehende schwedische Zulassung, aber die habe ich ja auch erst am 19. Juni beantragt. Immerhin wird mein Antrag bereits bearbeitet. Ich hoffe also, dass ich Ende der Woche (was ich nicht glaube), aber spätestens nächste Woche meine vorläufige Zulassung bekomme. Wenn ich das habe, brauche ich noch einen TÜV Termin, und irgendwann danach bekomme ich eine endgültige Zulassung. Wie gut, dass Sommer ist, da ich doch fahrradfahren muss.
Ausserdem begint heute ja die Frauenfussball EM in Schweden, einige Spiele werden auch i Kalmar ausgetragen. Man glaubt es kaum, aber diese Gelegenheit nutzen wir tatsächlich, um uns mal das neue Kalmarer Stadion anzusehen. Nächsten Mittwoch, den 17.07. spielt Deutschland gegen Norwegen in Kalmar und wir sind dabei. Bei Kartenpreisen zwischen 100 und 200 Kronen ist das wirklich günstig (sonst würde ich das nicht machen).
Ausserdem begint heute ja die Frauenfussball EM in Schweden, einige Spiele werden auch i Kalmar ausgetragen. Man glaubt es kaum, aber diese Gelegenheit nutzen wir tatsächlich, um uns mal das neue Kalmarer Stadion anzusehen. Nächsten Mittwoch, den 17.07. spielt Deutschland gegen Norwegen in Kalmar und wir sind dabei. Bei Kartenpreisen zwischen 100 und 200 Kronen ist das wirklich günstig (sonst würde ich das nicht machen).
Sonntag, 30. Juni 2013
Blekinge
ist der ehemals dänische Teil des Landes. Die grenze verlief ca. 40-50 km südlich von Kalmar mit Karlskrona als Hauptstadt der Region. Da ich bisher noch nicht mit meinem neuen Auto fahren darf, haben wir mir Bekannten aus unserem Dorf einen Wochenendausflug dorthin unternommen. Endlich hatte ich in einem Naturschutzgebiet bei Karlskrona, in dem wir Picknick gemacht haben, mal die Gelegenheit, meinen Drachen steigen zu lassen. Ein Kite mit 2,1 m Spannweite, der mit viel Wind ordentlich an den Armen ziehen kann. Aber die Windstärke war nicht so dramatisch.
Ausserdem gibt es in der Nähe von Karlskrona die Kurstadt Ronneby, in der zufälligerweisse gerade ein grosse Veranstaltung rund um Oldtimer stattfand, was sich in Schweden einer grossen Beliebtheit erfreut.
Zu guter Letzt noch ein Bild von unserem Gartenteich, der allerdings noch nicht entgültig fertig ist, aber für Roffe auf jeden Fall eine schöne Tränke:
Übrigens, mein selbt gebrautes Kölsch ist soweit, dass man es trinken kann. Ich habe am Freitag eine Flasche getrunken und bin mit dem Resultat sehr zufrieden.
Ausserdem gibt es in der Nähe von Karlskrona die Kurstadt Ronneby, in der zufälligerweisse gerade ein grosse Veranstaltung rund um Oldtimer stattfand, was sich in Schweden einer grossen Beliebtheit erfreut.
Zu guter Letzt noch ein Bild von unserem Gartenteich, der allerdings noch nicht entgültig fertig ist, aber für Roffe auf jeden Fall eine schöne Tränke:
Sonntag, 23. Juni 2013
Zurück...
aus Deutschland mit viel Bier und anderen Spirituosen im Kofferraum. Allerdings ist auch das Auto neu, dass ich fast gezwungenermaßen kaufen mußte. Mein Daimler hat leider komische Motorgeräusche von sich gegeben, so daß ich mich nicht getraut habe, damit zurück nach Schweden zu fahren. Aber mit dem viel zu normalen Auto bin ich aber auch sehr zufrieden. Leider darf ich damit in Schweden noch nicht fahren, ich hatte nur eine Kurzzeitzulassung und muß das Auto nun hier registrieren, was eine gewisse Zeit dauern könnte, ich brauche also eine vorübergehende Versicherung und den schwedischen TÜV.
Am Wochenende, besser gesagt am Freitag, war hier mal wieder Ausnahmezustand in Schweden. Midsommar, was man in Deutschland wahrscheinlich nur von IKEA kennt, wurde gefeiert. Man beginnt mit Sil, dem eingelegten Hering, Kartoffeln und Schnapps. Danach ging es zum "Maibaum" um den man herumtanzen kann und Picknick macht. Typisch für Midsommar sind auch die Blumen, die die Farben der schwedischen Flagge wiederspiegeln.
Danach haben wir in unserem Garten gegrillt und weitergefeiert. Einen Tag zuvor habe ich mir noch einen neuen Grill gegönnt, den ich eigentlich schon seit zwei Jahren haben wollte, aber das Geld...
Aber nun beginnt nach drei Wochen Urlaub leider wieder der Alltag, daß heißt, ich muß arbeiten.
Am Wochenende, besser gesagt am Freitag, war hier mal wieder Ausnahmezustand in Schweden. Midsommar, was man in Deutschland wahrscheinlich nur von IKEA kennt, wurde gefeiert. Man beginnt mit Sil, dem eingelegten Hering, Kartoffeln und Schnapps. Danach ging es zum "Maibaum" um den man herumtanzen kann und Picknick macht. Typisch für Midsommar sind auch die Blumen, die die Farben der schwedischen Flagge wiederspiegeln.
Danach haben wir in unserem Garten gegrillt und weitergefeiert. Einen Tag zuvor habe ich mir noch einen neuen Grill gegönnt, den ich eigentlich schon seit zwei Jahren haben wollte, aber das Geld...
Aber nun beginnt nach drei Wochen Urlaub leider wieder der Alltag, daß heißt, ich muß arbeiten.
Samstag, 25. Mai 2013
Brautag
Heute ist Brautag, ein Kölsch soll es diesmal werden. Da in Schweden ja nicht gerade viel lost ist und das Bier sowieso teuer ist, kann man gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man hat Zeit, Bier zu brauen und es ist viel billiger.
Wer sich dennoch wundert, was wir so sonst noch so machen:
Endlich haben wir einen vernünftigen Wasserhahn im Garten. Wie alles in Schweden bedart es auch hier einer langen Planung und Recherche im Internet bin man diese Rohre gefunden hat:
Da wir nun endlich einen Wasserhahn im Garten haben, bietet es sich förmlich an, einen Gartenteich direkt in die Nähe setzen. Nicht groß, ca. 3x2 m, aber immerhin. Das meißte, was man dazu benötigt, haben wir bereits gestern gekauft. Was jetzt noch fehlt, ist das entsprechende Wetter dazu, denn die Teichfolie sollte eine Zeit lang in die Sonne gelegt werden, damit sie elastischer wird.
Letzes Wochenende habe an einer doch leider eher seltenen Rennradveranstalltung teilgenommen, dem Kvastatrampen: insgesamt 100 km von Kalmar in südliche Richtung, durch Ljungbyholm, und zurück. Es war kalt und hat geregnet, aber nach 3 Stunden war ich wieder im Ziel.
Ach ja, Roffe gibt es natürlich auch noch. Nach dem für ihn schrecklichen Winter nutzt er nun die Nächte draußen, tagsüber schläft er dafür:
Samstag, 4. Mai 2013
Polen
Endlich mal wieder zu fairen Preisen Essen und Trinken können. Ein Vodka oder Bier für umgerechnet 80 Eurocent zu trinken, abends Essen zu gehen ... Alles nicht möglich in Schweden.
Wir sind nach Karlskrona gefahren (70 Km) und dann mit der Fähre nach Gdynia in Polen gelandet. Mit Bus und Bahn (extrem billig) nach Danzig gefahren, um dort im Hotel drei Tage in Polen zu verbringen. Absolut leckers Essen und günstiges Bier und Vodka erwartet einen.
Da frage ich mich doch, wieso lebe ich im langweiligen und teuren Schweden?
Wir sind nach Karlskrona gefahren (70 Km) und dann mit der Fähre nach Gdynia in Polen gelandet. Mit Bus und Bahn (extrem billig) nach Danzig gefahren, um dort im Hotel drei Tage in Polen zu verbringen. Absolut leckers Essen und günstiges Bier und Vodka erwartet einen.
Da frage ich mich doch, wieso lebe ich im langweiligen und teuren Schweden?
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